Über uns

Anna&Arthur bietet Raum für linke Politik, für Kultur, Konzerte, Vorträge, Filmabende, Diskussionen, Vokü, Theater und vieles mehr. Das Café ist selbstverwaltet und schafft einen Raum für Kreativität und Freiheit, um gesellschaftliche Probleme zu thematisieren, Lösungsansätze zu erarbeiten und solidarisch miteinander zu leben. Anna&Arthur lebt vom Mitmachen! Es ist kein „normales“ Café, kein Servicebetrieb, keine Bildungsstätte, sondern ein politisches Projekt. 

 
Ansprechpartnerin:
Einmal pro Monat (siehe Termine) findet eine Vollversammlung statt. Dort wird das Programm gemeinsam besprochen, politische Ziele werden definiert und organisatorische Dinge gemeinsam geregelt.
Wenn Du Fragen zum Laden hast oder Dich und Deine Ideen einbringen möchtest, komme einfach mal vorbei.

Thema Hausverbote:
Das Infocafé Anna&Arthur ist ein selbstverwalteter Laden mit einer klaren linken und emanzipatorischen Ausrichtung. Wir sind gegen Faschismus, Sexismus, Rassismus und andere Formen von Unterdrückung und dulden diese nicht bei uns im Café.
Über die Hausverbote entscheidet die Vollversammlung, die sich monatlich trifft. Kurzfristige Hausverbote können aber auch durch alle ausgesprochen werden, die zu einem bestimmten Zeitpunkt die Verantwortung für das Café tragen. Solche Beschlüsse werden dann bei der nächsten VV diskutiert. Hausverbot bekommt bei uns, wer andere sexistisch oder rassistisch angreift und wer Kontakte zu Rechtsradikalen pflegt. Darüber hinaus werden Hausverbote für alle ausgesprochen, die uns und unsere Gäste bedrohen oder angreifen. Deshalb bestehen derzeit vier Hausverbote gegen Menschen, die diesen (politischen) Konsens gebrochen haben und nicht zu einer kritischen Auseinandersetzung mit ihrem Handeln bereit sind.

Regelmäßige Treffen:
Jeden Mittwoch finden um 19:00 Vokü-Abende statt. Jeden ersten Mittwoch im Monat werden dabei unter dem Motto „Solidarität mit MigrantInnen“ Lebensmittelgutscheine von AsylbewerberInnen in Bargeld umgetauscht. Außerdem findet jeden 1. Freitag im Monat  das Antifa-Café mit leckerem Essen und unterschiedlichen Veranstaltungen statt. Weitere Termine stehen im Monatsprogramm, das im Infocafé erhältlich ist oder hier.

Finanzierung:
Die Miete und die laufenden Kosten des A&A finanzieren sich zur einen Hälfte aus Spenden für den "Verein zur Förderung von Kommunikation und Streitkultur" und zum anderen aus dem Getränkeverkauf.
Deshalb brauchen wir auch DEINE Spende! Jeder noch so kleine Betrag ist willkommen. Es ist außerdem möglich monatliche Beträge zu Spenden, Einzugsermächtigungen dafür bekommt Ihr am Tresen oder
hier : http://anna-und-arthur.de/files/Spendeneinzug.pdf. . Die Spendeneinzugsermächtigungen könnt Ihr am Tresen abgeben, uns per Post oder an "spenden (at) anna-und-arthur.de" senden.
Die Spenden sind steuerlich absetzbar.

Spendenkonto:

Verein zur Förderung von Kommunikation und Streitkultur
Konto: 101 471401
BLZ:  240 900 41, Volksbank LG
Verwendungszweck: "Spende für Monat.Jahr"


Wer sind eigentlich Anna&Arthur?
Anna und Arthur sind die beiden fiktiven Hauptpersonen einer Kampagne in den 80er Jahren geführt von der Roten Hilfe e.V. ,die linke Aktivisten zur Verweigerung jeglicher Kooperation mit staatlichen Behörden auffordert. 2000 startete die Rote Hilfe erneut eine Aussageverweigerungskampagne, diesmal unter dem Slogan "Bitte sagen Sie jetzt nichts". Die Kampagne unter dem Slogan „Anna und Arthur halten's Maul“ ruft die Angesprochenen unter anderem dazu auf, nicht auf Anwerbeversuche von Verfassungsschützern einzugehen und keine Aussagen gegenüber Polizei und Justiz zu tätigen. Die Angesprochenen sollen nicht nur gegenüber Polizisten und Staatsanwälten schweigen, sondern auch gegenüber Richtern, und zwar selbst dann, wenn sie als Angeklagte vor Gericht stehen und eine Aussage ihre Verurteilung verhindern oder sich günstig auf ihr Strafmaß auswirken könnte, sie als Zeugen vor Gericht stehen und in Bezug auf die betreffende Frage weder Aussageverweigerungsrecht noch Zeugnisverweigerungsrecht geltend machen können, für die Verweigerung der Aussage also mit bis zu sechs Monaten Beugehaft belegt werden könnten.
Die Kampagne argumentiert, dass jegliche Kooperation mit Strafverfolgungsbehörden diese in ihrer Verfolgungs- und Unterdrückungsarbeit unterstützen würde. Selbst eine Aussage, die vordergründig nur einen bestimmten Verdächtigen entlaste, verkleinere den Kreis der als Täter in Frage kommenden, führe Polizei und Justiz damit näher an den tatsächlichen Täter heran und sei damit eine indirekte Denunziation eines anderen. Das Prinzip der Solidarität gebiete daher, Polizei und Justiz ebenso wenig mit Entlastungsmaterial wie mit irgendwelchen anderen Informationen zu versorgen.