Samstag, 1. Februar 2020 – ReflAct Soliparty + Konzert

Samstag, 1. Februar 2020: ReflAct Solopart + Konzert

Kneipenbeginn: 20 Uhr // Konzertbeginn: kurz danach // Party: ab 23 Uhr

Am 01.02. lädt das KlimaKollektiv Lüneburg dazu ein, patriarchale Strukturen und Sexismen auch im Partykontext zu reflektieren und gemeinsam einen Raum zu schaffen, in dem wir uns unabhängig von unserem Geschlecht und unserer sexuellen Orientierung alle frei und wohl fühlen. Um die männliche Dominanz auch im Partykontext aufzubrechen, werden euch FLINT DJ mit feinsten Bässen und Rhythmen umsorgen (tba). Zum Auftakt des Abends wird euch die Band Offbeat Cooperative aus Dresden mit einem fetzigen Gemisch aus Ska und Polka in Stimmung bringen. Es lohnt sich also, früh zu kommen. ;)


Globale patriarchale Macht- und Herrschaftsverhältnisse sind eng mit der Klimakrise verknüpft. Der Kapitalismus basiert u.a. auf der Ausbeutung von Menschen, die unsichtbare und nicht in Wert gesetzte Sorge- und Reproduktionsarbeit leisten. In den meisten Fällen sind dies Frauen.
Und nicht nur sind Frauen eine der Bevölkerungsgruppen, die mitunter am meisten unter den Auswirkungen der Klimakrise zu leiden haben – sie gehören auch zu denjenigen, die am wenigsten an den globalen Klimaverhandlungen teilhaben.
Wenn es unser Ziel ist, die Klimakrise zu bekämpfen und der Vision eines guten Lebens für alle näherzukommen, müssen patriarchale Macht- und Unterdrückungsstrukturen thematisiert und sichtbar gemacht werden. Dafür brauchen wir gar nicht immer nur weit in die Welt hinauszuschauen; Geschlechterungerechtigkeiten lassen sich auch überall um uns herum im Alltag eingewoben finden, wenn wir die Augen aufmachen. Wir alle kennen sie und haben selbst Erfahrungen mit ihnen gesammelt.

Es wird ein gekennzeichnetes Awareness-Team geben. Sexistische, rassistische und sonstige menschenverachtende und diskriminierende Verhaltensweisen werden natürlich nicht geduldet.

One struggle one fight! Ohne Feminismus keine Klimagerechtigkeit!

Das gesammelte Geld wird Projekten und Repressionskosten von Lüneburger Aktivistis zugute kommen.