29.03 – 20 Uhr – Koloniales Vergessen: Quo vadis, Hamburg? // Info Event

 

Info Veranstaltung
zum Kongress, der vom 06. bis zum 08. April in Hamburg stattfinden wird:

Koloniales Vergessen: Quo vadis, Hamburg?
Der Genozid an den Ovaherero und Nama und die Hamburger Kolonialgeschichte

Die Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe Hamburgs nimmt an Fahrt auf. Die Hamburger Rassismus-Geschichte reicht vom transatlantischen Handel mit versklavten Menschen, über die zentrale Rolle im deutschen Kolonialreich, bis in die Gegenwart hinein. Dabei wiegt die zentrale Bedeutung der Hafenstadt im Kontext des Genozids an den Ovaherero und Nama in Namibia zwischen 1904 und 1908 besonders schwer.
Welche Rolle hat Hamburg beim ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts gespielt? Welche Spuren im Stadtraum glorifizieren Kolonialismus und Völkermord und was passiert mit den erinnerungspolitischen Leerstellen?
Nach dem ersten Kongress in Berlin im Oktober 2016, sind die Vertreter*innen der Ovaherero und Nama erstmalig in Hamburg zu Gast, um diese und andere Fragen gemeinsam zu beleuchten.

2. Transnationaler Herero und Nama Kongress

Vom 06. bis zum 08. April 2018 u. a. auf der MS Stubnitz und in der Universität Hamburg

Weiter Infos:
Colonial amnesia/ Koloniales Vergessen: Quo vadis Hamburg?
https://colonial-amnesia-quovadishh.eu/