Sa, 14.06.2014: Trash Turtles Party

flyer vornefinal

„Wir sind eine Gruppe aus Hamburg die Aktionen zu verschiedenen Themen wie Antirassismus, Antifaschismus oder Patriarchat macht. Wir versuchen uns dabei mit anderen Gruppen und mit Menschen, die von Diskriminierung betroffenen sind auseinander zu setzen und in ihren Kämpfen zu unterstützen. Dabei entstehen leider auch Repressionskosten, die wir als Gruppe gemeinschaftlich tragen wollen. Daher veranstalten wir eine Antirepressionsparty.“

Samstag, 14.06.2014

Infocafé Anna&Arthur, Lüneburg

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Fr, 23.05.2014: Löt-Workshop

New Cats on the Block und die Freitagskneipe präsentieren:

DIY Synth & Fx Workshop

So, wir sind also zum zweiten Mal in Lüneburg! Wie letztes Jahr, planen wir es auch diesmal wieder als entspannte Löt-Runde, nur diesmal mit besserer Beleuchtung. Start ist um 18 Uhr und das Ende offen.

Jede/r kann eine unserer DIY-Maschinen bauen. Definitiv dabei sein wird der neue Kaputt Monkey Fuzz und der DroneSynth, evtl noch ein weiteres Gerät, das wird sich noch zeigen. Wer Interesse an unserem Clone der TR-808 Bassdrum hat, kann diesen auch gern bauen. Bitte gebt uns vorher Bescheid, damit wir die entsprechenden Geräte für Euch vorbereiten können.

Eine Anmeldung ist erforderlich und verbindlich! Eine Anzahlung von 30€ ist bei Anmeldung per PayPal zu zahlen, da wir nicht stinkreich sind und keine Bauteile für viele hundert Euro auf Verdacht vorhalten können.  Weiterlesen

So, 20.04.2014: Konzert: Zinnschauer und Havarii

ZinnschauerDie New Cats on the Block präsentieren: Zinnschauer (Akustik-Progressive-Emo // Hamburg) und Havarii (melancholischer Post-Punk // Hamburg)!

havarii.
Beim Blick aus dem Fenster sieht man die Elbe, den Hafen. Container stapeln sich und die Rethebrücke erstrahlt in stählernem Glanz. Vier junge Menschen, in Mitten von Kränen haben sie ihren neuen Hafen gefunden. Havarii. das ist melancholischer Post-Punk. Deutsche Texte über das alltägliche Leben, das Leben, die Lügen, die Angst. Das Gefühl von gemeinsamer Einsamkeit in dieser schnellen Welt. Die Gratwanderung zwischen Verzweiflung und Hoffnung, immer mit dem Blick nach vorn. „Halt dich fest, wir stehen zusammen, was auch immer noch geschieht, soll die Welt uns doch verdammen, wir gehen den Weg, der vor uns liegt.“

Zinnschauer
Ganz allein steht Zinnschauer, alias Jakob, auf der Bühne und man erwartet sofort den nächsten Singer-Songwriter, der mit melancholischer Gitarren-Musik überzeugen will. Was dann jedoch kommt, ist etwas anderes: Zinnschauer überrascht, irritiert und verwirrt ein bisschen. Mal ist er ganz leise, mal schreit er sich die Seele aus dem Leib, dann wieder flüstert er fast. Er selbst beschreibt seine Musik als eine Mischung aus Emo, experimenteller Musik und Theater. Sein Album erzählt eine zusammenhängende Geschichte, man kann es also nicht in einzelne Lieder unterteilen, da „Ich bin deine wachsenden Arme“ nur im Ganzen wirklich Sinn ergibt. Am Anfang stellte er sich selbst die Frage, was seine Stimme und Gitarre auf der Bühne wirklich vermitteln können. Dem Anschein nach eine ganze Menge, denn was er vorträgt erinnert an ein Märchen oder eine Fabel. Genauso wie der Name, Zinnschauer.

Sonntag, 20. April 2014
Doors: 20 Uhr

Wie immer gilt: Kenne deine Grenzen und respektiere die von anderen Besucher_innen. Homophobie, Sexismus, Rassismus und andere Moppelkotze sind nicht willkommen.

Fr, 11.04.2014: Konzert mit Lucho Díaz aus Chile

Mit Gesang und klassischer Gitarre begeben wir uns auf eine Reise durch die südamerikanische Musikgeschichte.
Lucho Díaz singt und spielt Lieder aus verschiedenen Ländern Südamerikas und der „Nueva Canción Chilena“, zweitere bekannt vor allem durch
Künstler*innen, wie Violeta Parra und Victor Jara aus den 60er und 70er Jahren.
Der Musiker hat selber früher, bis zum Militär-Putsch in Chile, auf den so genannten Peñas gespielt und dann viele weitere in seinem Exil in Hamburg
veranstaltet.  Noch immer ist die chilenische Folkloremusik Ausdruck einer linksorientierten Bewegung, die alte Melodien mit neuen, sozialkritischen Texten verbindet.
In ganz Südamerika gab es diese Entwicklung der kritischen Folkloremusik, die in allen unterdrückten Ländern eine Form des Protestes darstellte und immer noch
darstellt. Am Freitag lässt uns Lucho Díaz an dieser Musikvielfalt Südamerikas teilhaben.

Für den Auftritt werden Spenden erbeten, die an das International Non-Profit Network (INPN) gehen.

Das Projekt welches von INPN Lüneburg aus unterstütz und in Chile organisiert und umgesetzt wird, ermöglicht Kindern der indigenen Bevölkerung Mapuche (Menschen der Erde),
ihren Alltag mit dem Erlernen von Instrumenten und Gesang zu bereichern, der sonst sehr von Angst, Wut und Trauer durch staatliche Repression geprägt ist.

Freitag,den 11.04.2014 um 19.00 Uhr, Infocafe Anna&Arthur

Sa, 29.03.2014: Queer getanzt!

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SchLAu Lüneburg e.V. lädt ein zum nächsten rauschenden Fest im Anna&Arthur!

Samstag, 29. März 2014
Einlass: 22 Uhr

Wie immer gilt: Kenne deine Grenzen und respektiere die von anderen Besucher_innen. Homophobie, Sexismus, Rassismus und andere Moppelkotze sind nicht willkommen.

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Fr, 21.03.2014: Konzert: Der Schwarze Hahn

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Köterfolk Zausel live – von Polka über Ska bis Disko mit Pauke, Trompete, Tuba, Akkordeon und Gesang. Bekanntes mischt sich mit Eigenem, Tanziges mit anarchistischer Lyrik. Der schwarze Hahn besingt tote Fische, gestresste  Götter, verliebte Käferpaare und geraubte Totenschädel. Über all dem thront der König der Verlierer. „Wenn alles zusammenbricht, haben wir immer noch – uns.“

Der Schwarze Hahn (aus Hildesheim):
Jens Wirsching: Akkordeon, Gesang
Leo Hertel: Trompete, Horn, Percussion
Gero Schulze: Tuba
Antje Kilian: Trommel, Percussion, Kazoo, Gesang

derschwarzehahn.bandcamp.com

Freitag, 21.03.14
21 Uhr
Infocafé Anna&Arthur, Lüneburg

Sa, 22.02.2014: Soliparty – Pfeffi* Strikes Repression

Pfeffihp
Die New Cats On The Block laden euch ein, gemeinsam zu feiern, zu tanzen, zu trinken und einen schönen Abend zu verbringen.
Im vergangenen Jahr kam es zu Störaktionen gegen einen Infotisch in Celle, bei dem Neonazis versuchten, zu einem revisionistischen „Trauermarsch“ in Dresden zu mobilisieren.
In Folge dessen entstanden nun Repressionskosten, die wir mit den Eintrittsspenden dieser Party decken wollen.

Zum Tanz legen auf:

Andi Valent (Deep House) aus Hamburg

Bohei (Techno, Jumpstyle) aus Hamburg

MistaKey (Techno, Trance, Trash) aus Winsen

*Natürlich haben wir an diesem Abend auch nicht-alkoholische Getränke für euch im Angebot.

Samstag, 22. Februar 2014
Einlass: 21.30 Uhr

Wie immer gilt: Kenne deine Grenzen und respektiere die von anderen Besucher_innen. Homophobie, Sexismus, Rassismus und andere Moppelkotze sind nicht willkommen.

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Unterstütze Familie Magomaev/a gegen die Abschiebung

Familie Magomaev/a ist aus Tschetschenien nach Deutschland geflohen.Seit April 2013 lebt das Ehepaar Magomaev/a zusammen mit seinen vier Kindern in der Nähe von Lüneburg. Der 16-jährige Sohn besucht die Hauptschule Stadtmitte, seine kleine Schwester und sein Bruder besuchen die Grundschule der örtlichen Gemeinde. Die Eltern lernen zusammen mit Menschen aus den umliegenden Dörfern die deutsche Sprache.

Mutter und Vater befinden sich aufgrund ihrer traumatischen Erlebnisse in Tschetschenien in ärztlicher Behandlung.

Weil die Familie auf ihrer Flucht Polen durchquerte, droht bereits vor der Durchführung ihres Asylverfahrens die Abschiebung nach Polen.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=tFi-_wye2wo&w=560&h=315]

Wir fordern, dass Herrn und Frau Magomaev/a ein Bleiberecht in Deutschland eingeräumt wird, da nicht gewährleistet ist, dass die ärztliche Behandlung ihrer posttraumatischen Belastungsstörung in Polen garantiert werden kann.

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Mi, 05.02.2014: Rojava – Basisdemokratie inmitten des Syrienkrieges

rojavaWas als Protestbewegung gegen das rückständige Assad-Regime in Syrien begann, hat sich zu einem brutalen Bürgerkrieg entwickelt. Nicht zuletzt durch die Einmischung westlicher Staaten und der Arabischen Emirate gingen die anfänglichen Impulse für Demokratisierung und gesellschaftliche Teilhabe im Alltag des Krieges verloren. Besonders islamistische und andere reaktionäre Kräfte wurden logistisch, finanziell und militärisch unterstützt und gewannen in den letzten zwei Jahren deutlich an Einfluss. Es kam zu mehreren Massakern an der Zivilbevölkerung durch Gruppen wie der FSA, Al Nusra und das staatliche Militär. Doch neben dem Assad-Regime und den reaktionären Islamisten gibt es eine weitere politische Kraft: Die kurdische Bewegung.

In Rojava, der westkurdischen Region im Norden Syriens, konnte eine progressive Massenbewegung die Assad-Truppen verdrängen und weite Teile der Regierungsverwaltung und Infrastruktur ersetzen. Sie verteidigen ihre Strukturen gegen die islamistischen Banden, die Assad-Truppen und die Einflussnahme der Türkei und haben damit einen dritten Weg in Mitten des Krieges eingeschlagen. In Rojava wird durch

Selbstorganisierung und Basisdemokratie eine esellschaftliche Alternative aufgezeigt und konkret umgesetzt: Rätestrukturen fördern die Mitbestimmung der Bevölkerung, die Produktion von Nahrungsmitteln ist kollektiviert und auch die vollständige Teilhabe von allen nicht-kurdischen Bevölkerungsteilen wurde ermöglicht. Rojava ist damit ein Beispiel für eine fortschrittliche und solidarische Entwicklung in einem zunehmend militarisierten Konflikt.

Die Referentin Anja Flach, wird in der Veranstaltung über die Erfolge und Schwierigkeiten des Aufbauprozesses sprechen, wobei sie insbesondere auf die Rolle von Frauen eingeht. Auch die Fragen, wie die Menschen in der Region mit den massiven Angriffen von islamistischen Gruppen umgehen und welche Bedeutung das Projekt insgesamt für Syrien hat, wollen wir diskutieren.

Mittwoch, 5. Februar 2014
Beginn ist nach der VoKü (ca. 20.30 Uhr)

Infocafe Anna & Arthur
Katzenstr. 2
Lüneburg