Soli-Beitrag vom Anna&Arthur

Stellungnahme zur Hetze gegen die Rote Flora

Das Infocafé Anna&Arthur solidarisiert sich mit der Roten Flora in Hamburg, die gerade von allen Seiten angegriffen wird. Wir weisen den Hass und die Hetze, welche sich vor allem in den sozialen Netzwerken und in Teilen der Presse Bahn brechen, entschieden zurück und wollen hiermit deutlich machen, dass wir voll und ganz hinter der Roten Flora stehen.

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Die AfD erheblich stören – wir machen weiter!

Solidarität mit den von Ordnungswidrigkeitsverfahren betroffenen Menschen

Am 26. April 2017 fand ein sogenannter „Bürgerabend“ der AfD im Lüneburger Glockenhaus statt. Die rechte Partei wollte sich und ihre Kandidaten zur Bundestagswahl präsentieren. Gegen diese Veranstaltung fand eine antifaschistische Kundgebung vor dem Glockenhaus statt, an der rund 150 Menschen teilnahmen. Nach Ende der Kundgebung wurden die Zufahrtswege zum Veranstaltungsraum blockiert. Darüber hinaus protestierten weitere 20 Menschen direkt im Glockenhaus. Aufgrund dieser lautstarken Proteste konnte die AfD-Veranstaltung erst mit 40minütiger Verspätung beginnen und es nahmen auch nur rund 30 Personen – fast alles Mitglieder und FunktionsträgerInnen der AfD, zwei bekannte Nazis und ein Aktivist der rassistischen „Identitären Bewegung“ – teil.

Wegen der Störungen im Glockenhaus haben nun 10 Menschen Bußgeldbescheide der Stadt Lüneburg erhalten.

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Sa, 01. Juli – G20 Warm Up-Demo in Lüneburg

G20? Geht gar nicht!

w 17Wenn sich im Juli 2017 die Staats- und Regierungschef*innen der 19 wirtschaftsstärksten Nationen und der EU zum G20-Gipfel in Hamburg treffen, werden viele Menschen auf die Straße gehen. Der Protest richtet sich gegen den Kapitalismus und das Elend, welches er produziert. Egal ob die Armut dort, wo unsere Schuhe für Hungerlöhne produziert werden, oder die Armut hier, wo es für Viele trotz 40 Stunden Malochen nicht fürs Nötigste reicht. Der Klimawandel ist real, die Umweltverschmutzung nimmt zu und Besserung ist nicht in Aussicht. Weltweit sind Menschen auf der Flucht und hoffen auf ein besseres Leben. Die meisten Staaten schotten sich ab und verweigern Aufnahme und humanitäre Hilfe. Es werden Deals mit autoritären Regimen geschlossen, die bei der Flüchtlingsabwehr die Drecksarbeit erledigen sollen. Dass dabei Tausende sterben, ist einkalkuliert.

Samstag, 01. Juli 2017
18 Uhr
Clamartpark Lüneburg

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Feministische Veranstaltungsreihe

Zahllose reaktionäre Bewegungen und Organisationen machen sich in unserem Alltag bemerkbar. Homophobie, Transphobie, grundsätzliche ‚Genderablehnung‘ sowie Rassismus und Antisemitismus tauchen in den verschiedensten Bereichen auf. Wer versucht an welchen Stellen Einfluss zu nehmen und wie können und wollen wir uns einem Rückwärtstrend entgegenstellen?

Der Arbeitskreis Antisexismus im Anna&Arthur und die Antifaschistische Aktion Lüneburg/Uelzen laden ein, dabei zu sein:

 
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Freitag, 09.09.2016
We can´t believe we still have to protest this shit – dem reaktionären „Marsch für das Leben“ am 17.09.2016 in Berlin entgegentreten!

Informations- und Mobilisierungsveranstaltung gegen den jährlichen Aufmarsch fundamentalistischer Christ*innen in Berlin. Wir bieten eine kurze Übersicht der „Lebensschutzbewegung“, ihrer europäischen und internationalen Vernetzung, ihrer Arbeitsfelder sowie der geplanten Gegenwehr.

19 Uhr – Anna & Arthur – Katzenstr. 2 – Lüneburg

 
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Samstag, 17.09.2016 (Berlin):
Dem reaktionären „Marsch für das Leben“ in Berlin entgegentreten!

Antifeminismus sabotieren! – Für körperliche Selbstbestimmung demonstrieren! – Christliche Fundamentalist*innen blockieren!
Gemeinsame Fahrt nach Berlin!

Aktuelle Planungen siehe auch: whatthefuck.noblogs.org

 
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Freitag, 14.10.2016
Selbstbestimmung?! Feministische Perspektiven in Zeiten von PID und PND

Bei der Veranstaltung stellen wir dar, welche aktuellen gesetzlichen Regelungen zum Schwangerschaftsabbruch derzeit in Deutschland gelten. Wir zeigen auf, was Reaktionäre daran kritisieren und welches unsere feministische Kritikperspektive ist. Anschließend beschreiben wir die aus unserer Sicht notwendige feministische Perspektive auf Selbstbestimmung, die durch (neue) medizinische Techniken (wie z.B. PID, PND,…) immer wieder neu diskutiert und gefunden werden muss.

19 Uhr – Anna & Arthur – Katzenstr. 2 – Lüneburg

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Diese Veranstaltungsreihe ist als Anfang zu verstehen, gemeinsam zu feministischen und antifaschistischen Inhalten zu arbeiten – und das heißt für uns: sich auseinanderzusetzen, nachzuhaken, zu recherchieren, sich und andere zu informieren, Kritik zu formulieren und sich antifeministischen und faschistischen Positionen entgegenzustellen!

Sa, 12.12.2015, 10 Uhr, Demo: Start life now – we want our papers

Demonstration – 12.12.2015

START LIFE NOW – WE WANT OUR PAPERS

-English Below-

Wir sind eine Gruppe von Geflüchteten, die in der Notunterkunft „Theodor-Körner-Kaserne Lüneburg“, betrieben vom DLRG, leben.  Wir brauchen Papiere, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen und uns zu integrieren. Wir möchten die Sprache lernen, wir möchten zur Schule und Universität gehen, wir möchten wieder arbeiten dürfen.
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Unterstütze Familie Magomaev/a gegen die Abschiebung

Familie Magomaev/a ist aus Tschetschenien nach Deutschland geflohen.Seit April 2013 lebt das Ehepaar Magomaev/a zusammen mit seinen vier Kindern in der Nähe von Lüneburg. Der 16-jährige Sohn besucht die Hauptschule Stadtmitte, seine kleine Schwester und sein Bruder besuchen die Grundschule der örtlichen Gemeinde. Die Eltern lernen zusammen mit Menschen aus den umliegenden Dörfern die deutsche Sprache.

Mutter und Vater befinden sich aufgrund ihrer traumatischen Erlebnisse in Tschetschenien in ärztlicher Behandlung.

Weil die Familie auf ihrer Flucht Polen durchquerte, droht bereits vor der Durchführung ihres Asylverfahrens die Abschiebung nach Polen.

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=tFi-_wye2wo&w=560&h=315]

Wir fordern, dass Herrn und Frau Magomaev/a ein Bleiberecht in Deutschland eingeräumt wird, da nicht gewährleistet ist, dass die ärztliche Behandlung ihrer posttraumatischen Belastungsstörung in Polen garantiert werden kann.

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Anna&Arthur brauchen Deine Hilfe

An alle Liebhaber_innen,  Nutzer_innen, (ehemalige) Mitstreiter_innen und langjährige Unterstützer_innen von Ann&Arthur!A&A

An alle, die sich bei uns einbringen und mit uns das Unglück zurückzuschlagen wollen: Wir brauchen Eure Unterstützung, um das Infocafé weiterhin finanzieren zu können.

Update: Nach dem Brand am Stint

In der Nacht vom 1. auf den 2. Dezember brannte ein Haus am Stint komplett aus. 18 Leute verloren ihre Wohnungen und ihr Hab und Gut. Durch vielerlei Unterstützung konnte ihre unmittelbare Not gelindert werden. In einer der ausgebrannten Wohnungen befanden sich auch Mischpult, Verstärker und Boxen aus dem Anna&Arthur, die dort ehrenamtlich gewartet werden sollten.  Die Musikanlage gibt es nun nicht mehr. Mit ihr wurden Konzert mit Bands von nah und fern veranstaltet, die für eine unmommerzielle und emanzipatorische Kultur stehen. Bitte spendet für eine neue Musikanlage.

Zu den Überlegungen, das Haus am Stint wieder aufzubauen sei gesagt: Lüneburg braucht keine weiteren Schickimicki-Wohnungen, sondern bezahlbaren und WG-geeigneten Wohnraum!

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Wolfsburg: Prozess gegen Antifa am 25.11.13

Der Prozess ist abgesagt!

Am 25. November 2013 findet vor dem Amtsgericht Wolfsburg die Hauptverhandlung gegen Olaf statt, der Lüneburger Antifaschist ist wegen angeblicher “Aufforderung zu Straftaten” angeklagt. Er soll am 1. Juni 2013 eine rund 200köpfige Gruppe von Antifaschist_innen “angeführt” und mehrmals per Megafon dazu auf gerufen haben, einen Naziaufmarsch zu verhindern bzw. zu blockieren.

Die Antifa LG/UU schreibt: „Heute hat das Amtsgericht Wolfsburg das Verfahren gegen Olaf nach § 153 StPO eingestellt. Ihm wurde allerdings die Zahlung von 600 Euro auferlegt. Die Einstellung bedeutet, das es zu keiner Verurteilung kommt.  Die Hauptverhandlung am kommenden Montag (25.11.13) findet daher nicht statt!

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Do, 12.09.2013: Keine Ruhe an der Heimatfront!

Kundgebung gegen die unheilige Allianz
zwischen Kirche und Bundeswehr

18 Uhr
Bei der St. Johanniskirche (Am Sande)
Lüneburg

Gegen die unheilige Allianz zwischen Kirche und Bundeswehr!

Keine Ruhe an der Heimatfront!

„Du sollst nicht töten“ – so lautet das fünfte Gebot. Bei der evangelischen Kirche scheint diese Passage aus ihrem wichtigsten Buch in Vergessenheit geraten zu sein. Dem Lions Club überlässt sie am 12. September 2013 die St. Johanniskirche für ein „Benefizkonzert“ mit dem „Herresmusikorps 1“ aus Hannover. Es spielen Soldaten der Bundeswehr, die dazu ausgebildet werden zu töten und Krieg zu führen.

Die Bundeswehr führt Krieg!

Ob in Afghanistan, im Kosovo, oder vor der Küste Somalias – seit 1999 beteiligt sich Deutschland wieder aktiv an Kriegen. Bei diesen Einsätzen geht es nicht um „Menschenwürde, Freiheit und Demokratie“, wie so oft propagiert wird. Die Kriegseinsätze an denen die Bundeswehr beteiligt ist, bedeuten für die Menschen vor Ort immer eine Katastrophe!

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17.08., Demo in HH: Lampedusa in Hamburg

LampedusaDemoAugust
Wir kämpfen für unser Recht!
We fight for our right!
Nous luttons pour notre droit!
Demonstration
Samstag 17. August 2013
14 Uhr Hamburg-HBF (Glockengießerwall) 
„Wir arbeiteten und lebten in Libyen, ein Land in unserem Kontinent Afrika, das uns die Möglichkeit gab, unsere Existenz zu sichern. Wir hatten nie die Absicht nach Europa zu kommen.Mit der Intervention der NATO, zum „Schutz der Zivilbevölkerung“ hieß es, eskalierte der Krieg und wir verloren alles.

Viele verloren ihr Leben. Ein Teil von uns wurde mit überfüllten Booten aufs Mittelmeer geschickt.  So kamen wir nach Lampedusa. Viele starben auf der Überfahrt.

In Italien lebten wir unter schwersten Bedingungen bis unser Flüchtlingsstatus garantiert wurde.
Danach gab es nichts mehr für uns und Italien forderte uns auf, in andere Europäische Länder zu gehen. Wir sitzen jetzt in Frankreich, der Schweiz, Deutschland und anderen Europäischen Ländern recht- und mittellos auf der Straße.

Die Europäische Union wie die NATO Staaten sind alle verantwortlich für unser Schicksal.  In Hamburg sind wir etwa dreihundert Kriegsüberlebende aus Libyen.

Wir haben uns zusammen geschlossen und verlangen eine politische Lösung  und die Anerkennung nach § 23 Aufenthaltsrecht. Ohne den Krieg in Libyen und ohne die katastrophale Menschenrechtslage für Flüchtlinge in Italien wären wir nicht hier. Wir sind erschöpft und zermürbt von einer langen unfreiwilligen und grauenhaften Reise. Wir suchen ein Ende der Verweigerung unseres Lebensrechts.

Wir sind hier, um zu bleiben.
Wir hoffen auf Eure Solidarität.“

Gemeinsame Anfahrt zur Demo von Lüneburg aus:

Metronom ab 13:22 Richtung Hamburg. Treffen um 13:00 Uhr für alle, die sich Gruppenfahrkarten besorgen wollen.

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